Mittwoch, 14. November 2007
Here a Goerdten, there a Goerdten, everywhere a Goerdten...
...oder auch gesucht und gefunden!
Nachdem wir lange allein unterwegs waren und das auf jeden Fall auch genossen haben nach dem ganzen Trouble in Berlin, haben wir dann im legendaeren Surferort Noosa wahre Freunde getroffen! Zuerst zwei Oesis aus Wien und kurz darauf eine Familie aus Duesseldorf. Zusammen sind wir dann die naechsten Wochen durchs Land gezogen, haben uns unter anderem gegeseitig Surfen und Pokern beigebracht, viel Muttermilch mit Bier verduennt, abends am Lagerfeuer gesungen und Wasserbombenschlachten mit Kriegsbemalung veranstaltet - und dass alles vegan! Darauf haben die Oesis schon geachtet.
Und da es Bela nach einer Weile so vor kam als wuerde ueberall ein Kind der Goerdten-Familie rumwuseln hat er kurzerhand den Old Macdonald had a farm-Song umgedichtet und nicht mehr here a Wuff Wuff, there a Wuff Wuff gesungen, sondern alles durch Goerdten ersetzt....
Mittlerweile fahren wir alle wieder unsere eigenen Wege, die Oesis in den Westen, Goerdtens in den Sueden und wir Wahnsinnigen wahrend der Regenzeit in den tropischen Norden...
Aber an Silvester sehen wir uns alle an der South Coast wieder!

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Sonntag, 4. November 2007
On the Road
Nicht jeder verliert seine ersten Zaehne auf einer Reise quer durch Australien, aber noch weniger bekommen ihre ersten Zaehne auf einer solchen Reise! Beides ist unseren Kindern passiert und hat uns einige schlaflose Naechte gekostet...ansonsten laeuft aber alles wie geschmiert und wir geniessen jeden Tag!
Von unserer Landung in Sydney, dem fehlenden Gepaeck und unserem gekauften Camper haben wir ja schon berichtet...seitdem liegen 2 Monate und 2000 Kilometer hinter uns und viele eindrucksvolle Plaetze die wir leider schon wieder verlassen mussten.
Unsere Erwartungen Australien gegenueber - langweilig, oede,heiss,trocken und rot - haben sich bis auf die Hitze gluecklicherweise nicht erfuellt und von Tag zu Tag wird uns dieser Kontinent sympathischer...mittlerweile sind wir schon ziemlich weit im tropischen Norden angelangt, und muessen uns beeilen, dass wir vor der Regenzeit noch rueber nach Darwin kommen und den Weg in den Sueden einschlagen koennen...naechste Woche gehts erstmal zum Tauchen auf die Withsunday islands und dann so schnell wie moeglich Richtung Cape Tribulation bevor der Monsum die Strassen ueberflutet....

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Montag, 29. Oktober 2007
die Kunst des Surfens.....
Wir haben lange drueber nachgedacht und den Gedanken immer wieder verworfen, aber letztendlich haben wir es doch getan! Wir haben uns ein Board gekauft und sind unter die Surfer gegangen! Dazu muss man sagen, dass es auch hier zwei Typen von Surfern gibt: Die Einheimischen und die Reisenden, beide gut voneinander zu unterscheiden. Die Einheimischen lernen surfen bevor sie laufen koennen und dementsprechend gut koennen sie es auch, die Touris erkennt man daran, dass sie sich bei jeder auslaufenden Welle die an den Strand plaetschert wackelnd auf ihr Board hieven und sobald sie laenger als drei Sekunden darauf stehen in Begeisterungsstuerme ausbrechen....Seit nunmehr drei Wochen versuchen wir in die Riege der Einheimischen aufzusteigen, bisher leider mit maessigem Erfolg....wenn man surfen mit Fahrradfahren vergleichen wuerde, dann kann man sagen, dass die Profis hier BMX-Raeder besitzen und wir uns ein Dreirad mit Stuetzraedern gekauft haben. Ungluecklicherweise dazu auch noch in der tollen Farbe Neonpink - da es das letzte war - und Pete sich die erste Zeit nicht ohne meine Begleitung ins Meer getraut hat, damit er nicht faelschlicherweise von huebschen Jungs angesprochen wird....unguenstigerweise haben wir uns dass mit dem Surfen aber zwei Monate lang ueberlegt und uns dann letztendlich ein Brett gekauft, als die Surferstraende vorbei waren und das Great Barrier Reef begann...mit Erschrecken haben wir festgestellt, dass wir nun etwa 5000 Kilometer lang dieses unhandliche Board mitschleppen muessen bis wieder ein Strand zum Surfen kommt....daraufhin sind wir erstmal wieder zum letzten Surferort zurueckgefahren und haben noch ein wenig trainiert bevor wir uns jetzt mit Trockenuebungen zufrieden geben muessen...hinzu kommt, dass hier oben im Norden nicht nur keine Wellen sind, sondern auch noch toedliche Quallen zu dieser Jahreszeit, sodass wir nicht mal riskieren koennen in den vorhandenen kleinen Wellen zu ueben....trotzdem war dieser Kauf das Beste was wir haetten machen koennen, denn in Australien gewesen zu sein, ohne auf einem Brett gestanden zu haben, DAS GEHT NICHT!

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Camper-Typen
Es gibt wohl zwei unterschiedliche Typen von Campern! Die einen kaufen oder mieten einen Camper um sich damit auf einen bezahlten Campingplatz zu stellen, und die anderen kaufen oder mieten einen Camper um sich damit umsonst auf die Strasse zu stellen! Zu den letzteren gehoeren wir....logischerweise ist das natuerlich guenstiger, aber auch um einiges schwieriger, um nicht zu sagen riskanter;-)! Nicht nur dass es illegal ist nachts auf der Strasse zu schlafen, es wird auch noch mit horrenden Summen bestraft, wenn man sich dabei erwischen laesst. Somit heisst es sich bei Einbruch der Dunkelheit so unauffaellig wie moeglich zu verhalten und irgendwo zwischen parkenden Autos, dunklen Baeumen oder grossen Menschenmengen zu verstecken und darauf zu hoffen nicht ertappt zu werden. In Surferorten an der Kueste die von zahlreichen Backpackern und Campervanbesitzern heimgesucht werden artet diese Art zu schlafen regelrecht zu einen Sport aus und man begegnet abends ueberall verdaechtigen Autos auf der Suche nach dem optimalen Schlafplatz. Nachdem wir im dekadenten Surferparadies Noosa auf andere Traveller gestossen und eine Weile gemeinsam gereist sind, hat sich das ganze Unterfangen zum Teil recht schwierig gestaltet. 3-4 grosse Camperbusse mit fuenf Kindern und doppelt so vielen Erwachsenen gefuellt muss man erstmal unauffaellig auf der Strasse unterbringen. An besonders schwierigen Orten an denen Abends viele Polizeikontrollen stattfanden haben wir uns dann nach gemeinsamem Kochen auf der Strasse aufgeteilt und zum gemeinsamen Kaffee auf der Strasse wiedergetroffen. Daraus wurde dann eine Art "Noosa sucht den Supercamper" mit dem Ziel moeglichst selten - und am besten gar nicht - erwischt zu werden! Morgens wurden dann der abenteuerlichste oder auch der kluegste Rastplatz fuer die Nacht gekuert, und die die erwischt wurden ausgelacht....Aufgeber hat es natuerlich auch gegeben, die haben dann nach verpatzter Nacht und morgendlichem Besuch von der Polizei zum anderen Campertyp gewechselt und stehen nun beengt auf den bezahlten Plaetzen....

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