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Dienstag, 27. November 2007
Warten auf den Termitenhuegel.....
paulibademeister, 09:52h
Will man seine verwoehnten, konsumorientierten Kinder mal auf den Boden der Tatsachen zurueckbringen, dann sollte man mit ihnen durchs australische Outback fahren! Hier freuen sie sich ploetzlich ueber warmes Wasser zum Trinken und dreckige Eistruhen an einsamen Tankstellen. Und anstatt einem genervten: Wie, die haben nur EINEN Pool auf dem Campground?! hoert man dann: Wow, die haben sogar Duschen!
Und Ansammlungen von Termitenhuegeln im platten Land auf die man 100 Km wartet, fuehren zu wahren Begeisterungsrufen! Ansonsten ist das Ganze hier aber alles andere als witzig, man spuert wie hart und einsam das Leben hier draussen ist,und nach stundenlangem Gepolter auf roten Sandpisten ist nahezu jeder Traveller bereit fuer ein kaltes Bier zu toeten....Wir kennen ja immerhin schon das Death Valley und die Wueste von Nevada und Mexico, aber das hier sind ganz andere Dimensionen!Wenn man Glueck hat kommt schon nach 100 Km ne Tankstelle, meistens aber erst nach 300 und mehr Km...und dann kommt auch nur ne Tankstelle!! sonst nichts....ganz selten auch schon mal Grossstaedte mit bis zu 70 Einwohnern...der Rest sind endlos lange pfeilgerade Strassen vorbei an ausgetrockneten, gelben Weiden, unzaehligen toten Tieren und brennenden Waeldern!Das macht dann die Pausen bei 45 Grad im Schatten (den es aber leider nicht gibt!) am Wegesrand noch unertraeglicher....Nachts ersetzen wir unsere fehlende Klimaanlage dank eines Tipps einer Einheimischen mit Back-Sodacarbonat!Damit schmieren wir uns dann ein und liegen weiss eingepudert schwitzend nebeneinander im Bus. Sander sieht dann aus wie ein Aboriginee Kind mit Kriegsbemalung...ansonsten koennen wir uns aber nicht beschweren, unser Bus faehrt uns bis jetzt ohne Probleme durch diese Hitze, was - wie man neidlos anerkennen muss - vor allem Petes Verdienst ist. Er kuemmert sich um alles wie Oelwechsel und Reifendruck, und bis jetzt mit Erfolg. Sein einziger Faux Pas war, dass er in den ersten Tagen der Reise allen erzaehlt hat, wir haetten einen Nissan gekauft, bis ich ihn gefragt hab, warum denn dann Toyota hinten drauf steht, wenn wir doch nen Nissan haben?!
Bis gestern kamen wir uns sogar richtig abenteuerlich und heldenhaft vor, hier ganz allein durchs Outback zu duesen - denn viele Traveller sieht man nicht mehr - dann aber haben wir gelesen, dass letztens einer zu Fuss diese ganze verdammte Strecke von der Nord an die Suedkueste glaufen ist!Und das in nur 41 Tagen, das bedeutet, mehr als 140 Km am Tag! Das schmaelert unseren Triumpf natuerlich ein wenig wenn wir unten ankommen, aber deshalb freuen wir uns nicht weniger drauf! endlich wieder Meer und Menschen und erfrischende 35 Grad......
Und Ansammlungen von Termitenhuegeln im platten Land auf die man 100 Km wartet, fuehren zu wahren Begeisterungsrufen! Ansonsten ist das Ganze hier aber alles andere als witzig, man spuert wie hart und einsam das Leben hier draussen ist,und nach stundenlangem Gepolter auf roten Sandpisten ist nahezu jeder Traveller bereit fuer ein kaltes Bier zu toeten....Wir kennen ja immerhin schon das Death Valley und die Wueste von Nevada und Mexico, aber das hier sind ganz andere Dimensionen!Wenn man Glueck hat kommt schon nach 100 Km ne Tankstelle, meistens aber erst nach 300 und mehr Km...und dann kommt auch nur ne Tankstelle!! sonst nichts....ganz selten auch schon mal Grossstaedte mit bis zu 70 Einwohnern...der Rest sind endlos lange pfeilgerade Strassen vorbei an ausgetrockneten, gelben Weiden, unzaehligen toten Tieren und brennenden Waeldern!Das macht dann die Pausen bei 45 Grad im Schatten (den es aber leider nicht gibt!) am Wegesrand noch unertraeglicher....Nachts ersetzen wir unsere fehlende Klimaanlage dank eines Tipps einer Einheimischen mit Back-Sodacarbonat!Damit schmieren wir uns dann ein und liegen weiss eingepudert schwitzend nebeneinander im Bus. Sander sieht dann aus wie ein Aboriginee Kind mit Kriegsbemalung...ansonsten koennen wir uns aber nicht beschweren, unser Bus faehrt uns bis jetzt ohne Probleme durch diese Hitze, was - wie man neidlos anerkennen muss - vor allem Petes Verdienst ist. Er kuemmert sich um alles wie Oelwechsel und Reifendruck, und bis jetzt mit Erfolg. Sein einziger Faux Pas war, dass er in den ersten Tagen der Reise allen erzaehlt hat, wir haetten einen Nissan gekauft, bis ich ihn gefragt hab, warum denn dann Toyota hinten drauf steht, wenn wir doch nen Nissan haben?!
Bis gestern kamen wir uns sogar richtig abenteuerlich und heldenhaft vor, hier ganz allein durchs Outback zu duesen - denn viele Traveller sieht man nicht mehr - dann aber haben wir gelesen, dass letztens einer zu Fuss diese ganze verdammte Strecke von der Nord an die Suedkueste glaufen ist!Und das in nur 41 Tagen, das bedeutet, mehr als 140 Km am Tag! Das schmaelert unseren Triumpf natuerlich ein wenig wenn wir unten ankommen, aber deshalb freuen wir uns nicht weniger drauf! endlich wieder Meer und Menschen und erfrischende 35 Grad......
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